Werbung
In Michael Horowitz’ wunderbarer Biografie über den genialen Sprachakrobaten H.C. Artmann erzählt er die Geschichte von einer Staatspreis-Überreichung 1974, exekutiert vom damaligen Unterrichtsminister Fred Sinowatz. Das damals beträchtliche Preisgeld wurde nahezu gänzlich in Orchideenirrsinn umgesetzt, man fuhr damit in einem Klüngel auf den Hernalser Friedhof zum Grab von Konrad Bayer, einem Herzstück der Wiener Gruppe, und schrie vereint vor der Ruhestätte des freiwillig aus dem Leben Geschiedenen: „Kräul auße, du Oaschloch!“
Werbung