Werbung
„Es wirkt nun einmal wie eine Trutzburg, gleich einer Festung“, sagte der bekannte Burgschau- spieler, als wir die Frage erörterten, wie man den Altersdurchschnitt des Publikums an der Burg und ihren Filialen senken könnte. Bei den Wiener Festwochen oder im Volks- theater mit seiner Performance-Orientierung und der „Roten Bar“ gibt’s im Publikum ein höheres Aufkommen an Piercings und Dreadlocks. Herrlich waren die Zeiten, als im Akademietheater die Gang rund um den Regisseur Nicolas Stemann eine Mammut-Jelinek-Lesung veranstaltete, die man immer wieder mit einem Kantinenbesuch unterbrechen konnte. Die Rückkehr solcher Aktionen wäre so wünschenswert. Und vielleicht ein etwas lockererer Barbetrieb im großen Haus hilfreich, wo man nach dem Bühnenspiel noch ein wenig gemeinsam chillen und sich über das Stück aufregen kann. Ein kleiner Gastro-Relaunch könnte auch nicht schaden.
Werbung