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Ländermatchstimmung unter den Kulturettis. Ich glaube, der neue Burgtheaterdirektor selbst hat noch nicht richtig realisiert, was es bedeutet, im theaternärrischen, publikumslieblingsgesteuerten Wasserkopf-Wien Direktor der „Dichtervernichtungsanstalt“, wie Thomas Bernhard gewohnt perfid-zärtlich das Burgtheater einst genannt hat, zu sein. Man hat quasi Popstar-Status, ist aber auch irgendwie öffentliches Eigentum – auch von jenen Menschen, die aus Schwellenangst nie einen Fuß in das Haus am Ring gesetzt haben, aber natürlich dann umso mehr Meinung loswerden wollen.
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