Das Junge Ensemble des Theater an der Wien zeigt in der Barockoper „Giasone", was es kann: Andrew Morstein mit Valentina Petraeva auf der Bühne der Kammeroper.

Andrew Morstein: Über die Popmusik zur Barockoper

Julia Schilly, 16.03.2021

Seit Herbst ist Andrew Morstein im jungen Ensemble des Theater an der Wien. Der Tenor zog dafür von den USA nach Wien. Dass er nun in den musikalischen Welten von Händel und Vivaldi zu Hause ist, war nicht immer vorherzusehen. Viele Jahre machte er Popmusik.

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Für Andrew Morstein gilt die abgedroschene Phrase „Glück im Unglück“. Denn eigentlich hätte der Tenor in diesem Jahr im Jungen Ensemble am Theater an der Wien durchstarten sollen. Aus 572 Bewerberinnen und Bewerbern aus 56 Ländern wurden die sechs herausragendsten Nachwuchstalente ausgewählt. Zahlreiche Premieren von Opern und Liederabenden waren geplant. Coronabedingt wurde vieles verschoben, einige Pläne fielen ins Wasser. Für Morstein, der für sein Engagement im August von den USA nach Wien übersiedelte, ist es dennoch eine glückliche Fügung hier zu sein: „In den Vereinigten Staaten, gibt es seit vergangenem März überhaupt keine Möglichkeit mehr, vor einem Publikum zu singen. Ich bin daher sehr, sehr dankbar, im Moment in Wien zu sein.“

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