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Für Andrew Morstein gilt die abgedroschene Phrase „Glück im Unglück“. Denn eigentlich hätte der Tenor in diesem Jahr im Jungen Ensemble am Theater an der Wien durchstarten sollen. Aus 572 Bewerberinnen und Bewerbern aus 56 Ländern wurden die sechs herausragendsten Nachwuchstalente ausgewählt. Zahlreiche Premieren von Opern und Liederabenden waren geplant. Coronabedingt wurde vieles verschoben, einige Pläne fielen ins Wasser. Für Morstein, der für sein Engagement im August von den USA nach Wien übersiedelte, ist es dennoch eine glückliche Fügung hier zu sein: „In den Vereinigten Staaten, gibt es seit vergangenem März überhaupt keine Möglichkeit mehr, vor einem Publikum zu singen. Ich bin daher sehr, sehr dankbar, im Moment in Wien zu sein.“
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