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Was meinst du genau?“, fragt Ana Milva Gomes zurück, als ich wissen will, ob Musical überhaupt Kunst sei, und zieht dabei die Braue hoch. Dann räuspert sie sich und lehnt sich abrupt zurück. Gott, kann diese Frau streng schauen. „Mmmhh. Das ist also deine Meinung?“ „Nein“, sage ich und merke, dass das jetzt kein besonders guter Start für ein Interview war, und fasle etwas von meiner noch jungen Liebe zum Genre, die über den Umweg von Musicals wie „The Book of Mormon“ gewachsen ist. Betreten schaue ich auf das Aufnahmegerät und dann erst in das Gesicht des Musical-Lieblings. Ihre Augen blitzen. Sie grinst. „I’m just kidding.“
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