Proben am Absurden. Philippe Sly (im Rollstuhl als Hamm) und Georg Nigl (als Clov) auf der Probebühne der Wiener Staatsoper. Die beiden Publikumslieblinge proben in ihrer Privatkleidung.

Am Ende landet doch alles in der Mülltonne

Atha Athanasiadis, 03.10.2024

Samuel Becketts „Endspiel“ als Oper. Komponiert vom Meister der Miniaturen György Kurtág. Buntmacher Herbert Fritsch inszeniert. Wie das klingt und was wir auf der Bühne sehen werden – wir waren bei den ersten Proben im Arsenal mit dabei.

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Es ist wie in der Schule. Die erste Probewoche ist ein Beschnuppern, Bespüren, Ausloten und Pflöcke-in-den-Boden-Rammen. Manche kennen sich aus dem Vorjahr, anderen Theatern. Andere sind das erste Mal da. Im ersten Stock des Objekts 19 im Wiener Arsenal sorgt ein 460 Quadratmeter großer Rollenboden für ähnliche Probebedingungen wie im Haus am Ring. Für den heutigen Probetag würde es vermutlich auch ein kleinerer Raum tun.

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