Lustig, listig und tapfer geht das Schneiderlein in Mira Stadlers Inszenierung mit den Riesen um.

Alter Märchenstoff neu zusammengenäht: „Das tapfere Schneiderlein“ im Dschungel Wien

Sarah Wetzlmayr, 18.12.2023

Es ist lustig, listig, tapfer, mutig und ängstlich zugleich – Mira Stadlers Schneiderlein lässt sich in keine Schublade stecken. Warum sie beim Inszenieren für Kinder drei Gehirne hat und weshalb ihr Schneiderlein eine Heldin ist, hat uns die Regisseurin im Interview erzählt.

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Was tun mit einem Märchenstoff, dessen Muster und Beschaffenheit nicht mehr so ganz in unsere heutige Zeit zu passen scheinen? Man fokussiert sich auf einzelne Anknüpfungspunkte und webt dann ein paar neue Handlungsfäden hinein. So – oder so ähnlich – schneiderte sich Regisseurin Mira Stadler jedenfalls ihre aktuelle Märchen-Inszenierung zusammen. Die zugegeben bereits zum jetzigen Zeitpunkt etwas überbordend eingesetzte Metaphorik ist natürlich eine Anspielung auf das Grimm-Märchen „Das tapfere Schneiderlein“, das Mira Stadler gemeinsam mit ihrem Team und einem vierköpfigen Ensemble (Nele Christoph, Annina Hunziker, Alina Schaller, Anton Widauer) im Dschungel Wien auf die Bühne gebracht hat.

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