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Sie beschäftige sich nicht nur gerne mit Oberflächen und Lebensräumen, sondern auch mit jenen Strukturen und Beziehungen, die darunter liegen, erzählt Sara Lanner mit ruhiger Stimme. Kurz: Mit jenen Schichten und Geschichten, die sich hinter und unter all den Infrastrukturen verbergen, die wir täglich nutzen oder die wir gerne nutzen würden, wären sie nicht auf bestimmte Menschengruppen zugeschnitten – und damit teilweise exkludierend. Passend zum eben Gesagten durchdringt ihre Gabel die glasierte Oberfläche ihrer ebenfalls aus mehreren Schichten bestehenden Mohntorte. Wir sitzen im Café Goldegg – einem elementaren Bestandteil der kulinarischen Infrastruktur des vierten Bezirks. Die Choreografin und bildende Künstlerin steckt mitten in den Endproben für ihre Arbeit „WEAVING INFRASTRUCTURES“, die ab 19. Jänner im brut zu sehen sein wird.
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