Ab 19. Jänner im brut: „Weaving Infrastructures“ von Sara Lanner.

Alles bricht auf: Sara Lanner über „WEAVING INFRASTRUCTURES“

Sarah Wetzlmayr, 18.01.2024

Was eine Mohntorte mit Infrastruktur zu tun hat und wie das Knacksen weißer Platten zum Soundtrack für eine zwischen Tanz und bildender Kunst oszillierende Performance werden kann? Wir haben mit Sara Lanner über ihre Arbeit „WEAVING INFRASTRUCTURES“ gesprochen.

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Sie beschäftige sich nicht nur gerne mit Oberflächen und Lebensräumen, sondern auch mit jenen Strukturen und Beziehungen, die darunter liegen, erzählt Sara Lanner mit ruhiger Stimme. Kurz: Mit jenen Schichten und Geschichten, die sich hinter und unter all den Infrastrukturen verbergen, die wir täglich nutzen oder die wir gerne nutzen würden, wären sie nicht auf bestimmte Menschengruppen zugeschnitten – und damit teilweise exkludierend. Passend zum eben Gesagten durchdringt ihre Gabel die glasierte Oberfläche ihrer ebenfalls aus mehreren Schichten bestehenden Mohntorte. Wir sitzen im Café Goldegg – einem elementaren Bestandteil der kulinarischen Infrastruktur des vierten Bezirks. Die Choreografin und bildende Künstlerin steckt mitten in den Endproben für ihre Arbeit „WEAVING INFRASTRUCTURES“, die ab 19. Jänner im brut zu sehen sein wird.

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