Alexander Giesche. Der gebürtige Münchner studierte in Gießen und Amsterdam. Er war unter anderem Artist in Residence am Theater Bremen und Hausregisseur am Schauspielhaus Zürich. „Der Mensch erscheint im Holozän“ wurde zum Berliner Theatertreffen eingeladen und mit einem NESTROY ausgezeichnet. Giesche arbeitet zum ersten Mal am Volkstheater.

Alexander Giesche: Zurück in die Zukunft

Sarah Wetzlmayr, 16.01.2024

In „Die Angestellten“, seinem Volkstheater-Debüt, katapultiert Regie-Senkrechtstarter Alexander Giesche sein Publikum in eine sinnliche Parallelwelt, die das Theater am Arthur-Schnitzler-Platz in dieser Form noch nie erlebt hat. Wir haben ihn getroffen.

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„Die Theaterzukunft gehört Alexander Giesche“, schrieb die „NZZ“ über die Arbeit des in München geborenen Regisseurs, der seit einigen Jahren mit seinen bildgewaltigen Theatergedichten für Furore sorgt. Die Zukunft der Literatur gehört Olga Ravn, sagen wir – und auch noch ein paar andere, die längst erkannt haben, dass hier eine literarische Stimme am Werk ist, von der man noch sehr viel hören wird. Umso passender, dass die beiden Senkrechtstarter*innen einander nun in einem Universum begegnen, das wie kein anderes für Gegenwärtigkeit steht, uns jedoch gleichzeitig in vergangene und zukünftige Welten zu katapultieren imstande ist – im Theater. Genauer gesagt im Volkstheater, wo Alexander Giesche Olga Ravns Debütroman „Die Angestellten“ auf die Bühne bringt.

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