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Vom „Abschmecken“ spricht Alexander Absenger. Nicht nur, wenn er übers Kochen redet, das – wie er uns en passant erzählt – durchaus seines ist und bei dem er zuletzt mit Currypasten experimentiert hat. Auch im Gespräch über das Schnitzler-Werk, das er gerade probt, fällt dasselbe Wort. Nämlich dann, wenn es um das richtige Dosieren von Zwischentönen geht. In Schnitzlers Roman „Der Weg ins Freie“ und in Susanne Wolfs Adaption desselben, für deren Uraufführung am Theater in der Josefstadt Absenger gerade probt, spielen die Feinheiten der Sprache eine große Rolle. Etwa dann, wenn es um die Gefühle des Barons Georg von Wergenthin (Absenger) geht, der die Komponistenkarriere der Heirat mit einer von ihm geschwängerten Bürgerlichen vorzieht.
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