Am Theater in der Josefstadt ist Alexander Absenger seit 2013 ­engagiert.

Alexander Absenger über Outlaws und Currypasten

Theresa Steininger, 06.05.2021

Alexander Absenger sucht das Unangepasste, und dafür fand ihn ein Nestroy. Wir haben den Josefstadt-Liebling vor den Proben zu Susanne Wolfs ­Schnitzler-Bearbeitung „Der Weg ins Freie“ getroffen.

Werbung

Vom „Abschmecken“ spricht ­Alexander Absenger. Nicht nur, wenn er übers ­Kochen redet, das – wie er uns en passant erzählt – durchaus seines ist und bei dem er ­zuletzt mit ­Currypasten experimentiert hat. Auch im Gespräch über das Schnitzler-Werk, das er gerade probt, fällt dasselbe Wort. Nämlich dann, wenn es um das richtige ­Dosieren von Zwischentönen geht. In Schnitzlers Roman „Der Weg ins Freie“ und in Susanne Wolfs Adaption desselben, für deren Uraufführung am Theater in der Josefstadt ­Absenger ­gerade probt, spielen die Feinheiten der Sprache eine große Rolle. Etwa dann, wenn es um die Gefühle des Barons Georg von ­Wergenthin (Absenger) geht, der die Komponistenkarriere der Heirat mit einer von ihm geschwängerten Bürgerlichen vorzieht.

Weiterlesen

Werbung