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Wenn ein Drama wie Frühlings Erwachen über Pubertät, Sexualität, starre bürgerliche Moralvorstellungen und eine Erwachsenenwelt, die Jugendliche nicht ernst nimmt, 130 Jahre nach seinem Entstehen noch immer aktuell ist … ja, was dann? Zieht man sich frustriert zurück? Erhebt man den Autor des Stücks in den Rang eines visionären Genies? Versucht man zu verstehen und beginnt dann, an der Veränderung zu arbeiten?
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