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Der Weg nach oben dauert. In der Wiener Staatsoper sind die Lifte Bummelzüge. Zu klein, sehr langsam, und sie bleiben brav in jedem Stockwerk stehen. Die Tür öffnet sich. Menschen schauen rein. Sehen, es ist voll, man grüßt kurz und zuckelt weiter. Wenn man also in den sechsten Stock zum Orgelsaal fährt, in dem gerade die neue „Verkaufte Braut“ geprobt wird, geht sich ein längeres Gespräch über die ganz persönlichen Zugänge zu Smetanas Meisterwerk entspannt aus.
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