Werbung
„Er ist mir sehr nahe“, sagt Fabian Alder und meint damit die Hauptfigur aus seinem Stück „Menschenfeind“, das sich an das – bis auf den fehlenden bestimmten Artikel – gleichnamige Stück des 1673 verstorbenen französischen Autors Molière anlehnt. „Wir begegnen in diesem Stück einem Menschen, der sich politisch nicht mehr vertreten fühlt, weil ihn seine Kritik an gesellschaftlichen und politischen Strukturen mit den falschen Leuten in Verbindung bringt. Auch ich habe das Gefühl, dass es innerhalb der Linken, der ich mich zugehörig fühle, keine Partei mehr gibt, die meine Ansichten vertritt. Dadurch befinde ich mich immer wieder mit Menschen in einem Boot, die politisch eigentlich sehr weit von mir entfernt sind.“
Werbung