Christian Thielemann

8 Fragen an Dirigent Christian Thielemann

Atha Athanasiadis, 30.03.2022

Was haben „Aida“ und „Lohengrin“ gemeinsam? Wie trivial ist die Alpensinfonie? Und was meint der Ausnahmedirigent, wenn er sagt: „Ich bin altersmilde geworden. Ich rege mich jetzt anders auf als früher.“ Wir haben Christian Thielemann kurz vor den Osterfestspielen zum Interview getroffen.

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Christian Thielemann hat gerade die Handwerker im Haus. „Es ist eine gute Zeit, Dinge zu erledigen“, sagt er und lacht. Der gebürtige Berliner ist bester Stimmung. Bei seinem Abschied von den Osterfestspielen Salzburg lässt es Thielemann noch einmal so richtig krachen. Das bewährte Duo Jossi Wieler und Sergio Morabito (Regie) wird „Lohengrin“ neu inszenieren. Wieler will die kriminelle Vergangenheit Elsas in den Mittelpunkt der Geschichte rücken: Elsa habe ihren Bruder Gottfried verschwinden lassen und imaginiere Lohengrin herbei, um die Massen in ihrem Sinn zu manipulieren. Es ist eine Koproduktion mit der Wiener Staatsoper und wird im Haus am Ring in der Saison 2023/24 gezeigt werden – am Pult auch hier, eh klar, Thielemann, der in Salzburg unter anderem Bruckners Neunte und Richard Strauss’ Alpensinfonie dirigieren wird.

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