Tatjana Gürbaca nach den Proben im Wiener Arsenal. Der Esel ist ein Requisit aus „Gianni Schicchi“, dem dritten  Teil von „Il trittico“.

15 Opernregisseurinnen, die Sie im Blick behalten sollten

Redaktion, 07.01.2025

Im Musiktheater ist der Anteil an weiblichen Regie-Personen noch deutlich geringer als im Sprechtheater. „Frauen wird grundsätzlich immer noch nicht zugetraut, so einen großen Laden im Griff zu haben“, sagt Regisseurin Amélie Niermeyer. Dennoch gibt es sie, wie folgende Liste zeigt. Diese stellt natürlich nur eine Auswahl dar.

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Die gebürtige Niederländerin ist seit 2022 Intendantin der Wiener Volksoper. 2024 wurde ihr Vertrag bis 2032 verlängert. Sie studierte Regie in Amsterdam und debütierte mit „Clara S.“ von Nicoleta Chatzopoulou an der Oper Leipzig. Bis sie ihren Lebensmittelpunkt nach Wien und ihren Arbeitsmittelpunkt an die Wiener Volksoper verlegte, waren ihre Opernproduktionen an vielen unterschiedlichen Häusern im deutschsprachigen Raum zu sehen. Lotte de Beer inszeniert Opern und Operetten. An der Volksoper brachte sie zuletzt Mozarts „Zauberflöte“ auf die Bühne.

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