Als international gefragte Gastdirigentin arbeitete Giedrė Šlekytė sinfonisch u.a. mit Orchestern wie den Münchner Philharmonikern, den Wiener Symphonikern, dem Royal Stockholm Philharmonic und dem Swedish Radio Orchestra.

14 Dirigentinnen, die den Takt angeben

Redaktion, 11.02.2025

Es ist gerade einmal vier Jahre her, dass Oksana Lyniv als erste Frau auf dem grünen Hügel in Bayreuth dirigierte. Noch gibt es deutlich weniger Dirigentinnen als Dirigenten, allerdings zeichnet sich mit erfolgreichen Frauen wie Oksana Lyniv, Joana Mallwitz und Giedrė Šlekytė ein kleiner Paradigmenwechsel ab. Welche Dirigentinnen gerade den Takt angeben, zeigt diese (unvollständige) Liste.

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Im Jahr 2000 antwortete die berühmte Dirigentin Simone Young auf die Frage, ob sie nicht gerne ein paar mehr Konkurrentinnen hätte: „Ja, sehr gerne – weil dann wäre das Thema endlich mal vom Tisch!“ Tatsache ist: Frauen als Dirigentinnen sind auf der ganzen Welt, aber besonders in Mitteleuropa, immer noch rar gesät. Weniger als zehn Prozent der Führungspositionen von Berufsorchestern waren 2019/2020 in weiblicher Hand, heißt es in einem Bericht des Archivs Frau und Musik aus dem Jahr 2021. Zwar tut sich etwas (wie diese Liste zeigt), jedoch ist es auch erst zehn Jahre her, dass der finnische Professor Jorma Panula 2014 im Fernsehen behauptete, Frauen könnten keine „männliche“ Musik – er nannte in diesem Zusammenhang Bruckner und Strawinsky – dirigieren, sondern nur „weibliche“ wie Debussy.

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