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Monster

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Duck, ein 15-jähriges Mädchen mit großen Träumen und großen Problemen, ihr Vater, ein leidenschaftlicher Ex-Biker, mittlerweile aber an Multipler Sklerose erkrankt, und die prekären, fast verwahrlosten Verhältnisse, in denen die beiden seit dem Tod von Ducks Mutter bei einem Motorradunfall leben – also: nichts zu lachen?

Im Gegenteil: David Greig macht daraus eine so aberwitzig komische wie lebensbejahende Komödie (nicht nur) für junge Menschen. Duck hat die häusliche Situation durchaus im Griff – zumindest was ihre und die Maßstäbe ihres Vaters bezüglich gesunder Ernährung und Haushaltsführung betrifft. Ihre Zeit verbringt lieber mit ihrem idealen Ich in der selbst erdachten Märchenwelt oder in der Theatergruppe ihrer Schule, an der Seite von Lawrence Lofthouse, in den sie beharrlich aber erwartungslos verliebt ist. Dass gerade er sie darum bittet, ihm öffentlichkeitswirksam zu helfen, sein schwules Image abzulegen (um bessere Chancen bei einem anderen Mädchen zu haben), gehört zu all den Rückschlägen, denen Duck mit Routine begegnet. An die Fee der Katastrophe ist sie gewöhnt. Doch der nahende Besuch von Frau Underhill vom Jugendamt versetzt Duck in Alarmzustand. Sie will unter allen Umständen bei ihrem Vater bleiben, besser bei ihm und zwischen leeren Pizzaschachteln als in einem blitzblanken Jugendheim. In furiosem Tempo versucht sie Wohnung und Papa herzeigbar zu machen. Was nicht zur amtstauglichen Bilderbuchfamilie passt, landet im Schrank – wie die ausgeflippte Internet-Bekanntschaft ihres Vaters. Aber hinter all dem Chaos verbergen sich Liebe, Poesie und Optimismus.