La bohème

Volksoper Wien

La bohème

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Puccinis Oper erzählt die Liebesgeschichte von Mimì und Rodolfo vor dem Hintergrund des Milieus der Pariser Künstler, Studenten, Näherinnen und Prostituierten. Für den Dichter Rodolfo und seine Künstlerfreunde ist das Leben nur ein Spiel, mit dem sie der Bourgeoisie entfliehen können. Aber als seine neu gefundene Liebe Mimì krank ist und im Sterben liegt, nimmt das Leben eine andere Form an und wird plötzlich sehr real.Für diese Neueinstudierung zeigt die Volksoper Wien Harry Kupfers bereits legendäre Inszenierung in italienischer Sprache. Bei Kupfer (1935 – 2019), einem der wichtigsten Opernregisseure der Nachkriegsgeschichte, war häufig die Rede von Werktreue. Lotte de Beer umschreibt diesen Begriff folgendermaßen: „Immer zur Quelle zurückgehen, zur ursprünglichen Bedeutung einer Partitur im Kontext ihrer Zeit und erst dann eine Umsetzung suchen, die uns in unserer gegenwärtigen Zeit anspricht.“ Werktreue ist jedoch nicht nur in der Entstehung einer neuen Produktion von Bedeutung, sondern der Begriff findet langsam auch Anwendung auf historische Produktionen von Spitzenregisseuren selbst, wie jene von Kupfer. Die Volksoper unternimmt für diese Neueinstudierung eine „archäologische“ Untersuchung der Quelle, nämlich der Produktion, die Harry Kupfer 1984 an diesem Haus inszenierte.

Künstlerisches Team

Regie
Harry Kupfer
Neueinstudierung
Angela Brandt
Bühnenbild
Reinhart Zimmermann
Kostüme
Eleonore Kleiber
Choreinstudierung
Roger Díaz-Cajamarca