Jeder stirbt für sich allein

Uraufführung

Theater in der Josefstadt

Jeder stirbt für sich allein

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Ein musikalisches Schauspiel von Franz Wittenbrink nach dem Roman von Hans Fallada
Libretto von Susanne Lütje und Anne X. Weber

Soll man die Wahrheit suchen,
wenn keiner sie finden will?

Soll man dem Henker trotzen
oder hält man lieber still?

Soll man sein bisschen Leben
retten, um jeden Preis?

Ist irgendjemand frei von Schuld?
Wer weiß.

Lied des Kommissars Escherich

Fallada zeichnet ein vielschichtiges Bild des Alltags im Dritten Reich zwischen Bedrohung, Verführung und Mitläufertum — vom Gelegenheitsgauner bis zum gefeierten Filmschauspieler, vom Widerstandskämpfer bis zum überzeugten Nazi. Im Mittelpunkt steht das Ehepaar Quangel, das auf ganz persönliche Art Widerstand leistet und dabei sein Leben aufs Spiel setzt.

Franz Wittenbrink vermischt in seiner Musik Elemente aus Jazz, Tango, Blues und Gassenhauern mit klassisch dramatischen Klängen. Von überbordender Stimmung im Nachtlokal „Paprika“ bis zum tragischen Ende der Quangels. Anklänge an Kurt Weill oder John Kander (Cabaret), in deren Tradition sich Wittenbrink sieht, sind unüberhörbar.

SchauspielerInnen

Michael Dangl
Susa Meyer
Tobias Reinthaller
Paula Nocker
Oliver Huether
Julian Valerio Rehrl
Johannes Seilern
Claudius von Stolzmann
Siegfried Walther
Elfriede Schüsseleder
Matthias Franz Stein
Nadine Zeintl
Martin Niedermair
Oliver Rosskopf
Robert Joseph Bartl
Marcello De Nardo
Raphael von Bargen
Paul Matić
Ljubiša Lupo Grujčić
Tamim Fattal

Künstlerisches Team

Regie
Josef E. Köpplinger
Bühnenbild
Walter Vogelweider
Kostüme
Dagmar Morell
Choreografie und Regiemitarbeit
Ricarda Regina Ludigkeit
Musikalische Leitung
Christian Frank
Dramaturgie
Matthias Asboth
Licht
Pepe Starman/Josef E. Köpplinger