Dramatiker*innentheater Kiew

Kasino am Schwarzenbergplatz

Dramatiker*innentheater Kiew

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Am 12. März dieses Jahres hätte die Eröffnung eines ganz besonderen Theaters in Kiew stattfinden sollen. Bereits seit 2010 hatte sich eine Gruppe von Autorinnen und Autoren zusammengefunden, die Festivals neuer Dramatik, Schreiblabors und Lesungen organisierte. Vor etwas mehr als einem Jahr schlossen sich etwa zwanzig Autorinnen und Autoren um den Dramatiker Maxim Kurochkin zur Gründung des Dramatiker*innentheaters Kiew mit einem eigenen künstlerischen Konzept und demokratischer Struktur zusammen. Das Theater würde der Förderung zeitgenössischer Dramatik in der Ukraine dienen. Die Autor*innen würden das Programm selbst kuratieren, würden ihre eigenen Texte inszenieren oder Regisseur*innen zu Inszenierungen einladen. Ein Keller, der ca. 100 Zuschauer*innen Platz bieten würde, wurde ein Jahr lang instand gesetzt. Crowdfunding-Initiativen, ein „Scream“ betiteltes Festival mit Lesungen von 20 neuen Stücken führten auf eine Eröffnung hin, die niemals stattgefunden hat, weil wenige Tage vor dem geplanten Termin Russland die Ukraine überfiel. Die Autorinnen und Autoren des Theaters sind seither weit verstreut. Sie versuchen, ihre Stimmen dennoch hören zu lassen, einander zu helfen und – zu schreiben. Im Glauben an ein zukünftiges Theater der Autor*innen in Kiew.

Für einen Abend wollen wir — auf Initiative der Dramatikerin Natalia Vorozhbyt — diesem Theater einen Ort geben, Texte von Autor*innen dieses Theaters lesen und Gespräche führen.

 

Kostenlose Karten sind ab 20. Mai an allen Vorverkaufsstellen und online erhältlich. Um Spenden für die „Nothilfe Ukraine – Volkshilfe“ wird gebeten. 

 

In Kooperation mit ERSTE Stiftung