Die Fledermaus

Volksoper Wien

Die Fledermaus

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Operettenpapst Volker Klotz bezeichnet Die Fledermaus als „Nonplusultra der Wiener Operette“. Die Volksoper gilt als das „wienerischste“ Opernhaus der Stadt. So ist es nicht verwunderlich, dass wir Johann Strauß‘ Meisterwerk quasi als unser Familiensilber betrachten und jede Inszenierung des Werkes in unserem Repertoire entsprechend hegen und pflegen. Kein anderes Werk wurde an der Volksoper bisher öfters gespielt. Die sich aktuell im Repertoire befindliche Inszenierung ging bereits durch einige kundige Hände: Ursprünglich von Robert Herzl in Szene gesetzt, erfuhr die Produktion 2006 bereits eine szenische Neueinstudierung unter der Leitung von Heinz Zednik. Zur Eröffnung der Intendanz von Lotte de Beer poliert Carsten Süss unser Familiensilber als Regisseur auf, Sigrid Hauser spielt – als erste Frau in der Geschichte der Volksoper – den legendären Gerichtsdiener Frosch.Also verbrüdern und verschwestern wir uns auch weiterhin walzerselig und stimmen in das berühmte „Glücklich ist, wer vergisst …“ ein, fragen uns aber dennoch behutsam, ob vielleicht doch das eine oder andere zu ändern ist. Folgendes bleibt in jedem Fall: die titelgebende Intrige, Hochstapelei und lüsterne Bereitschaft zum Ehebruch auf allen Seiten, mehr Schein als Sein in bester Offenbach-Tradition und die Gewissheit, am Schluss alles dem Champagner in die Schuhe schieben zu können …

Künstlerisches Team

Szenische Neueinstudierung
Carsten Süss
Bühnenbild
Pantelis Dessyllas
Kostüme
Doris Engl
nach Originalentwürfen von
Evelyn Frank
Choreographie
Susanne Kirnbauer