Der fliegende Holländer

Volksoper Wien

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Die als Schauergeschichte erzählte Ballade über den fliegenden Holländer lässt Senta nicht mehr los. Statt Furcht empfindet sie jedoch tiefe Sehnsucht, den Verfluchten zu erlösen. Allen Warnungen ihrer Umgebung zum Trotz ist sie entschlossen, „bis in den Tod getreu ihm auf Erden“ und dadurch der Schlüssel zu seiner Ruhe zu sein. Aron Stiehl beschreibt in klaren Bildern die inneren Zustände der Figuren: „Seelenräume“, die umso mehr in den Bann ziehen, als sie immer auch einen Rest Geheimnis bewahren. Weil er bei einer gefährlichen Fahrt um ein Kap den Teufel angerufen hat, ist der Fliegende Holländer zu rastloser Irrfahrt und endloser Suche verdammt – es sei denn, er findet eine Frau, deren bedingungslose Treue ihm die Erlösung aus seinem untoten Dasein bringt. Aber nur alle sieben Jahre darf er an Land gehen, um die Seelenverwandte zu finden … In Riga, wo Richard Wagner als Musikdirektor angestellt war, lernte er durch Heinrich Heines „Memoiren des Herren von Schnabelewopski“ die Sage vom Fliegenden Holländer kennen und war begeistert von der romantischen Schauergeschichte. Als er seine Anstellung verlor, begab er sich auf die Flucht vor seinen Gläubigern. Das Schiff geriet auf seiner Fahrt nach England in einen schweren Sturm. Die Reise inspirierte Wagner zum Libretto und der Komposition des „Fliegenden Holländers“. 

Künstlerisches Team

Komponist
Richard Wagner
Regie
Aron Stiehl
Bühnenbild
Frank Philipp Schlößmann
Kostüme
Franziska Jacobsen
Choreinstudierung
Holger Kristen
Dramaturgie
Magdalena Hoisbauer

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