Musikinitiative „Die Kunst lebt weiter“ dreht Kinofilm in Österreich

Musiker:innen - von Sandra Pires bis zu Mitgliedern der Wiener Philharmoniker - spielen gemeinsam, um ein musikalisches Zeichen zu setzen. Gedreht werden die kleinen Konzerte an sechs Schauplätzen in Österreich. Im Herbst kommt der Film ins Kino.

von Redaktion, 14. Juni 2021

Musikinitiative „Die Kunst lebt weiter“ dreht Kinofilm in Österreich
Mario Berger und Sandra Pires in action: Die Sängerin und der Gitarrist widmen sich der portugiesischen Fado-Kultur. Foto: Enrique Manzano

Die Initiative „Die Kunst lebt weiter“ ist während des ersten Lockdowns angetreten, um die Kunst und Kultur in Österreich nicht verstummen zu lassen. Zuletzt war dadurch Anfang des Jahres mit einer Gala mit hochkarätiger musikalischer Besetzung zu erleben. Für Herbst ist eine musikalische Liebeserklärung an Österreich in opulenten Bildern.

Gedreht wird bereits – im Palais Daun-Kinsky, Ernst Fuchs Museum, Palais Coburg, Schloss Stetteldorf am Wagram, Schloss Kammer am Attersee und an der Schmittenhöhe bei Zell am See – dafür wurde ein Bösendorferflügel per Hubschrauber angeflogen. Es spielen und singen unter anderem Initiatorin und Pianistin Donka Angatscheva, Lidia Baich, Ildikó Raimondi, Sandra Pires, Herbert Lippert. Das Gesamtwerk ist ab Herbst im Kino zu sehen.

Südamerikanische Lieder bis Klassik

Die erste Klappe für den Kinofilm „Die Kunst lebt weiter – Crescendo Nr 3“ fiel im ovalen Festsaal des Palais Daun-Kinsky in Wien. Das Programm ist vielseitig: Nareh Arghamanyan, Lidia Baich, Milos Avramovic spielten Stücke wie Impromptu in Es-dur Opus 90 Nr. 2 von Schubert oder ein Klavierquintett von Schumann gemeinsam mit Donka Angatscheva – einer der drei Initiatorinnen – ein. Es begleitet ein Quartett aus Mitgliedern der Wiener Philharmoniker mit Ekaterina Frolova, Andreas Grossbauer, Barnaba Poprawsky und Peter Somodari. Ildikó Raimondi und Herbert Lippert sangen im Duett „Die Zirkusprinzessin“ von Kálmán. Sandra Pires stimmte ein Südamerikanisches Lied an, bei dem sie von Mario Berger auf der Gitarre begleitet wurde.

Außergewöhnlicher Flügel mit orchestralem Klangspektrum

Auch für Fans von außergewöhnlichen Instrumenten ist etwas dabei. Angatscheva spielt auf ihrem Bösendorfer Piano Opus No. 50.000. Es ist eine Spezialanfertigung, inspiriert von zwei Instrumenten, die von Theophil Hansen und Anton Grosser für die Weltausstellung 1867 in Paris gebaut wurden. Die umfangreiche Verwendung von Gold als Stilelement zieht sich durch den gesamten Flügel. Mit vier zusätzlichen Noten im Bass bis zum Subkontra F verfügt er über einen einzigartigen Tonumfang und ein fast orchestrales Klangspektrum.

Ausstrahlung: „Die Kunst lebt weiter“ – Crescendo Nr 3

Live-Streaming am 26.09.2021 um 17:00 Uhr auf
Die Filmpremiere wird in einem Wiener Innenstadtkino im Herbst 2021 stattfinden – Details folgen

www.diekunstlebtweiter.at